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MOBARM - Der mobile dritte Arm:
Situationen lassen sich nicht immer ändern, aber gestalten!
Wissenswertes zum praktischen Hilfsmittel MOBARM für Plexusparese-Patienten [geburtsbedingt, Unfallverletzung oder Folge eines Schlaganfalls] finden Sie unter www.mobarm.de oder rufen Sie die Info-Hotline unter 089 / 89 39 80 76 an.


Presseinformationen

An dieser Stelle finden Sie Pressemitteilungen und Pressebilder zur Publikation in Magazinen, Newslettern, Betroffenen-Foren und anderen themenbezogenen Publikationen. In diesem Sinn ist die Verwendung unserer Text- und Bildmaterialien kostenfrei und lediglich mit der Bitte verbunden, uns ein Belegexemplar Ihrer Publikation per Post oder Email zu senden. Für alle, die die Populrität von MOBARM durch Bannerschaltung unterstützen möchten, befinden sich hier Vorlagen. Im Übrigen finden Sie hier im Pressespiegel publizierte Artikel zum Thema MOBARM.

Pressemitteilungen

MOBARM - erst leihen, dann kaufen

April 2009

Leihen Sie den "Mobilen dritten Arm" zwei Monate für nur 20 Euro
Für alle, die auf der Suche nach einem passenden Alltags-Hilfsgerät den MOBARM - den "Mobilen dritten Arm" entdeckt haben, gibt es jetzt ein besonderes Angebot: Lernen Sie den MOBARM erst einmal persönlich kennen. Für eine Leihgebühr von nur 20 Euro haben Sie zwei Monate Gelegenheit dazu. Alle Infos finden Sie unter "Testen" und für weitere Fragen steht der Erfinder der einmaligen Haltevorrichtung gerne persönlich Rede und Antwort.
Testen Sie jetzt den MOBARM!

MOBARM - für mehr Unabhängigkeit und neue Lebensfreude

Mai 2005

Unfall - Krankenhaus - Diagnose: Plexus Parese - was nun?
Das Statistisches Bundesamt Deutschland hat in diesen Tagen die Verkehrsunfallzahlen für 2004 veröffentlicht. Über 35.000 Motorradfahrer verunglückten 2004 auf deutschen Straßen. 860 von ihnen starben, bei den meisten Unfallopfern heilen die Verletzungen früher oder später, doch einige von ihnen werden von den Folgen ihres Unfalls ihr restliches Leben begleitet. Eine häufige Dauerverletzung bei Motorradunfällen heißt "Plexus Parese" - die dauerhafte Lähmung eines Armes.
Spätestens nach dem mehrwöchigen REHA-Aufenthalt und vielversprechenden Therapien mit geringem Erfolg spüren die Betroffenen im Alltag das Ausmaß ihres Handicaps.
Christian Wörz, selbst seit seinem Motorradunfall im Sommer 1997 betroffen, entwickelte jetzt ein Hilfsgerät, das wie ein dritter Arm, zahlreiche Aufgaben des kraftlosen gelähmten Armes übernehmen kann. »Ich wollte trotz meiner Behinderung so viel Selbstständigkeit und Unabhängigkeit wie möglich zurück gewinnen. Für jeden Handgriff, zu dem eine zweite Hand erforderlich ist, um Hilfe bitten zu müssen, ist demoralisierend und umständlich.« begründet der Erfinder von MOBARM seine Motivation zur Entwicklung des mobilen dritten Armes.
Christian Wörz benutzt MOBARM zu Hause, im Beruf und auch für die Weiterentwicklung neuer Werkzeuge, die ihn und anderen helfen, alltägliche Situationen allein zu meistern.
»Ob es der Joghurtbecher beim Frühstück ist, der Einkaufszettel oder das Schnitzel auf dem Teller, allein die Haltefunktion von MOBARM gibt ein großes Stück Unabhängigkeit zurück. Für mich ist der MOBARM so unentbehrlich geworden, wie es früher mein zweiter Arm war.« meint Christian Wörz, der seine Erfindung nicht nur als Prototyp nutzt, sondern das fertige Produkt MOBARM seinen Leidgenossen zur Steigerung deren Lebensqualität dringend empfiehlt. »Ich gebe die Hoffnung, dass sich die Funktion meines linken Armes mit weiteren Therapien und Operationen noch verbessern wird, keineswegs auf, aber ich lebe jetzt und heute und jeder Tag, den ich mit meiner Behinderung verbringe, möchte ich so gut und frei erleben, wie es eben möglich ist.«

MOBARM - der mobile dritte Arm

April 2004

Verbesserte Lebensqualität - gesteigerte Selbständigkeit
Mit diesem multimedialen Hilfsmittel, einem mobilen dritten Arm, gehören die vielen unüberwindbaren Hürden im Alltag eines Behinderten der Vergangenheit an. Apoplexpatienten, Unfallopfer, sowie jeder der in seiner Arm- und Handfunktion eingeschränkt oder ausgefallen ist, kann nun mit diesem MOBARM die unterschiedlichsten Verrichtungen des täglichen Lebens, die bisher ohne fremde Hilfe nicht, oder nur schwer zu händeln waren, wieder allein erledigen. Der MOBARM schafft eine neue Lebensqualität im täglichen Leben, im Beruf und in der Freizeit.
Der MOBARM, von einem Unfallopfer selbst entwickelt, der die bestehenden Probleme des täglichen Lebens hautnah kennt, besticht durch seine einfache Handhabung und durch seine durchdachte Konstruktion.
Mit einem Vakuumsauger wird dieses - um Gewicht zu sparen - aus Aluminium gefertigte Hilfsmittel, in unmittelbarer Nähe des Patienten, zum Beispiel auf einer glatten Tischplatte, fixiert. Drei Gelenke gewährleisten eine Beweglichkeit in alle Richtungen. Der Vakuumsauger ist über ein Kugelgelenk mit dem sogenannten "Unterarm" verbunden. Dieses Kugelgelenk ermöglicht eine 360 Grad Beweglichkeit. Ein gleiches Kugelgelenk befindet sich auch an der Oberseite des "Oberarmes". Verbunden sind diese Schenkelarme mit einem einfachen Knickgelenk, an dessen Seite sich ein Handrad befindet. Mit Hilfe dieses Rades können mittels Öldruck alle Gelenke des gesamten Armes auf einmal gelöst oder fixiert werden.
Das geschlossene Öldrucksystem des Armes ist mit medizinischem Weissöl gefüllt, das toxikologisch unbedenklich ist. Am "Oberarm" ist ein einfacher und wirkungsvoller Bajonettverschluss angebracht. Damit können die verschiedensten Werkzeuge und Hilfsmittel von den Betroffenen selbst mit einer Hand fixiert werden. Die Arretierung des Werkzeuges erfolgt durch Andrücken in den Bajonettverschluss sowie anschliessendes Verdrehen um eine Vierteldrehung. Schon ist das Werkzeug fixiert.
Der MOBARM ist ein Haltewerkzeug. So lässt sich zum Beispiel ein Stück Fleisch auf dem Teller mit der Gabel festhalten und ohne fremde Hilfe schneiden.
Andere Beispiele:

  • Ebenso lässt sich eine Scheibe Brot so fixieren, dass der Betroffene es selbst ohne fremde Hilfe streichen kann.
  • Das Teilen eines Brötchens stellt ebenfalls kein Problem mehr dar.
  • Ein Blatt Papier lässt sich fixieren und ein Brief kann wieder geschrieben werden.
  • Der Auslöser der Brotmaschine kann betätigt werden.
  • Mit einem Spezialwerkzeug lassen sich verschiedene Gegenstände festhalten.
  • Am Computer können, wenn notwendig, mehrere Tastenkombinationen
        (z.B. Strg - Alt - Entf) gleichzeitig betätigt werden.

Pressebilder

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CI-Philosophie: Das MOBARM-Logo ist entweder auf weißem Hintergrund in blauer Ausführung oder auf farbigem Hintergrund in weißer Ausführung zu verwenden. Der Untertitel "der mobile dritte Arm" ist nicht zwingend und nur in lesbarer Größe erforderlich. Falls Sie für Ihre Publikation eine andere Größe oder Ausführung benötigen, die hier nicht angeboten wird, stellen wir Ihnen die gewünschte Datei gerne zur Verfügung: presse@ mobarm.de

 

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Wenn Sie eine Website betreiben, deren Besucher sich für den MOBARM interessieren könnten, würde ich mich über die Platzierung und Verlinkung einer der nachfolgenden Webbanner freuen:

Pressespiegel

Zum Hadern keine Zeit

Artikel "Deutsche HandwerksZeitung" vom 24.10.2003 [auszugsweise]

Ein Schreiner verliert erst den Beruf und dann die Beweglichkeit im linken Arm - jetzt tüftelt er an Ersatz

Schreiner Christian Wörz kann seit einem Motorradunfall vor sechs Jahren seinen linken Arm nicht mehr bewegen. Jetzt hat er sich halt einen dritten gebaut.
Christian Wörz schneidet sein Brötchen auf. Es ist Frühstückspause in der Geigenbauerwerkstatt von Vater Hermann Wörz in München. Während Bruder Stefan, sein Vater und die Auszubildende ihre Brötchenhälfte beim Bestreichen mit der linken Hand festhalten, probiert Christian Wörz seinen dritten Arm aus. Nicht dass ihm zwei nicht reichen würden.

Aber seinen linken Arm kann er so gut wie gar nicht bewegen. Folge eines Motorradunfalls vor sechs Jahren. Der gelernte Schreiner hat sich deshalb hingesetzt und so lange getüftelt, bis er ein Gerät erfunden hatte, damit ihm die alltäglichen Tätigkeiten, bei denen der linke Arm halten und unterstützen muss, etwas leichter fallen.
Der "Mobile dritte Arm", wie er sein Produkt nennt, besteht aus einem Stativ, das sich durch eine zentrale Schraube in jeder Position arretieren lässt. Am Ende des Arms ist ein Kugelgelenk installiert, an dem verschiedene Werkzeuge befestigt werden können, eine Gabel etwa zum Festhalten des Schnitzels auf dem Teller oder ein Bajonettverschluss zur Montage eigener Werkzeuge. Mit einem Saugheber kann das Gerät auf jeder glatten Oberfläche fixiert werden. Schon vor fünf Jahren hatte er den "Mobilen dritten Arm" entwickelt und nach und nach verfeinert.
Seine Motivation war, wieder ein bisschen unabhängiger zu werden. »Ich kann mir ja nicht mal selbst etwas zum Essen bereiten«, sagt der 37-Jährige. Immer braucht es die zweite Hand zum Festhalten. Die tut aber nicht mehr, was Wörz möchte. »De facto fehlt mir der Arm«, sagt er. 80 Prozent Behinderung gibt sein Ausweis an. Christian Wörz fühlt sich trotzdem nicht so. Der Arm sei ja noch dran. Immerhin kann er noch etwas drauflegen. Denn der Bizeps funktioniert wieder. Aber allein die Reaktivierung dieses Muskels hat vier Jahre gedauert.

Man muss alles versuchen

Den Nervenabriss hat er ein halbes Jahr nach dem Unfall in Günzburg operieren lassen. Sechs Nerven laufen über die Schulter in den Arm. Fünf davon waren abgerissen und wurden wieder geflickt. Seitdem versucht er mit verschiedenen Therapien - Physio, Ergo, Elektro, Lymphdrainage - die alten Funktionen wieder halbwegs herzustellen. Einen Job hat er danach natürlich nicht mehr bekommen. »Niemand stellt einen faktisch Einarmigen ein.« Verbittert ist Wörz deswegen nicht. Sich aufzugeben, kam für ihn schon gar nicht in Frage. Es sei das Mindeste, dass er alles gebe, alles versuche, den Arm wieder herzustellen. Der Arzt habe sich ja auch 16 Stunden hingestellt, um die Nerven wieder zusammen zu nähen. ...
Am Pfingstmontag 1997 hatte sich Wörz mit fünf Bekannten zum Motorradfahren verabredet. »Die erste Mopedausfahrt in dem Jahr«, erzählt er im flapsigen Biker-Jargon. In einer unübersichtlichen Kurve kam ihm ein anderer Motorradfahrer entgegen. Etwas zu weit links. Die beiden trafen sich am linken Arm. ...

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